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Die Gemeinde Benissa ist ein Ort der
Gegensätze. So ist das Gemeindegebiet mit fast 70 Quadratkilometern
das größte der Costa Blanca und reicht von der
zerklüfteten Küstenlinie bis auf 1.129 Meter Höhe.
Dort ist der Gipfel der Sierra Bernia, wo auch schon alle
paar Jahre mal im Winter Schnee auf der Spitze gesichtet wird.
Die Stadt Benissa selbst liegt rund sieben Kilometer vom Meer
landeinwärts, quer durch das Campo mit seinen Fincas,
Mandelbäumen und Olivenhainen. Es ist einer der wohl
spanischsten Orte der Region geblieben. Gut ein Drittel der
Bürger sind Ausländer. Sie leben vorrangig außerhalb
der Stadt: Entweder in einer der Urbanisationen mit Villen
in Meernähe oder aber weiter weg vom Tourismustrubel
in Ansiedlungen Richtung Jalón, einem fruchtbaren Tal
westlich der Stadt, das von der Sierra de Bernia begrenzt
wird.
Die kleine Stadt selbst erwacht oft
dann zu regem Leben, wenn in den Küstensiedlungen die
europäischen Residenten zur Ruhe gehen. Mittelalterliche
Feste in den Gassen der Altstadt werden ebenso zelebriert
wie feierliche Tierweihen am Hauptplatz, ein farbenprächtiges,
dreitägiges Fest der Christianos y Moros oder die Fiestas
zu Ehren der Schutzpatronin Purisima Xiqueta. Und das nicht
selten bis tief in die Nacht.
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In den Hügeln entlang der Küste,
wo das Gros der Zuwanderer seine - oft luxuriöse - Bleibe
gefunden hat, laden sieben malerische Buchten zum Faulenzen
und Entspannen und zahlreiche Lokale mit spanischer und internationaler
Küche. Und wer einen der schönsten Sonnenuntergänge
an der weißen Küste erleben will, fährt des
Abends in die Las Basetes-Bucht, nimmt in einer der Bars oder
Restaurants einen Drink und sieht die Sonne hinter dem nahegelegenen
Felsen Peñón de Ifach verglühen.

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